Es gibt niemanden, der Tiersendungen nicht mag. Warum? Der Antworten sind viele, wie eine Diskussion im Bekanntenkreis zeigte. Vom ewigen „Circle of life“ war die Rede, von Geburt und Tod, vom Mensch im Tier, vom Tier im Mensch, vom Tier im Tier ... Na ja, übertrieben philosophisch will ich an dieser Stelle nicht werden. Ich persönlich glaube, dass der Mensch Sendungen mit Tieren mag, weil er von ihnen nicht dauernd angequatscht wird. „Hallo, schön, dass Sie ‚Blablabla’ eingeschaltet haben!“, „De neu ‚Bladibla’ - dä müend Sie eifach probiere!“, „Ganz herzlich en ganz en schöne guete Abig wünsch ich Ihne, liebi Zueschauerinne und Zueschauer!“ ... nein, solche schleimigen Anbiederungen haben Tiere nicht nötig. Ohne grosses Federlesen ziehen sie ihr Ding durch - was auch immer das im konkreten Fall sein mag. Männliche Elefanten, die in die Pubertät kommen, rotten sich beispielsweise zu Gangs zusammen und ziehen randalierend durchs Land, und wenn ihnen ein anderes Lebewesen über den Weg läuft, „zum Beispiel ein Rhinozeros, dann ficken sie es“ (wie der Elefanten-Spezialist Christoph Schuler zu berichten weiss).
Leider lässt man die Tiere im TV (und Tiere sind, wenn man ehrlich ist, auch nur im TV zu ertragen) viel zu selten machen, was sie eigentlich wollen. In der Sendung „Crocodile Hunter“ etwa springt ein irr mit den Augen rollender Australier namens Steve Irwin dauernd auf irgendwelche Krokodile und bindet ihnen die Schnauze zu, um sie anschliessend aus fadenscheinigen Gründen von A nach B verfrachten zu können. Gerne reizt er die Viecher auch bis aufs Blut, dazu verwendet er unter anderem Palmwedel, Rasenmäher oder Familienangehörige (seinen einen Monat alten Sohn Bob hat er bereits erfolgreich eingesetzt). Dazwischen sind Einspielungen zu sehen wie „Kerry die Schwimmratte muss zum Arzt“ oder „Wer hat den Kakadu gesehen?“ (Originalzitat: „In der Mitte ist der Bauch des Pythons verdächtig dick - jetzt gibt es keinen Zweifel mehr, wo der Kakadu steckt“).
Trotz allem empfehle ich, „Crocodile Hunter“ regelmässig zu schauen - wer weiss, wie lange es die Sendung noch gibt ... möglicherweise kommt der Leistenkrokodilbulle Agro schon bald auf die Idee, das gleiche mit Steve Irwin zu machen wie der weisse Tiger Montecore mit Las-Vegas-Magier Roy: ihn durch einen herzhaften Biss vom unwürdigen Leben im Showbusiness zu erlösen ...
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„Crocodile Hunter - Im Angesicht der Bestie“. RTL II, jeden Sonntag, 13.25 Uhr.
Ursprünglich an dieser Stelle vorgesehen: eine Kolumne über die Dokumentation „Hitlers Ordensburgen“, die letzte Woche im Bayerischen Fernsehen gezeigt wurde. Denn erstens wurde gewünscht, dass hier mehr Mainstream-Sendungen berücksichtigt werden und zweitens hatte ich mal ein themenverwandtes und sehr wunderliches Erlebnis, das sich wie folgt abspielte:
Nach einer an Dramatik nicht zu überbietenden Blinddarmoperation erwachte ich entkräftet im Spitalbett, und etwas vom ersten, was ich wahrnahm, war Heinrich Himmler (zum Glück nur auf dem Fernsehmonitor an der Wand, aber das reichte auch). Offenbar hielt er sich für eine Reinkarnation des im Jahre 936 verstorbenen Sachsenkönigs Heinrich I. und plante, die Wewelsburg in Westfalen zu einer Art SS-Vatikan von monumentalen Ausmassen auszubauen, es war durch und durch verrückt!
Plötzlich verschwand der Reichsführer-SS, und an seine Stelle trat ein kleiner Mann mit einer gewaltigen Nase, der in Züridütsch lauter unverständliche Sachen wie „Jibben tue ich nicht wirklich - ich habe keine Lust, meine Eingeweide auf einem Handrail aufzuhängen“ von sich gab. Er kam sich aber ungeheuer cool dabei vor und war mal farbig, mal schwarz-weiss, und dauernd blickte er in die falsche Kamera. Später habe ich herausgefunden, dass das Marco Schwab gewesen war, ein Profisnowboarder. Seither sehe ich ihn ab und zu auf STAR TV, wo er eine Sendung namens „Freestyle“ moderiert, und immer geht es mir wie damals im Spital: ich muss herzlich herauslachen.
Ähnlich reagierte ich beim Anblick der mit einem saftigen Marzipan-Hakenkreuz verzierten Torte, die zu Beginn von „Hitlers Ordensburgen“ angeschnitten wurde. Danach erzählten alte Nazis fröhlich Anekdoten aus ihrer „Ordensjunkerzeit“ auf den Burgen Crössinsee, Vogelsang und Sonthofen, die mich in ihrer pompösen Hässlichkeit wieder an die Wewelsburg und mein surreales Spitalerlebnis zurückdenken liessen und daran, dass ich damals nur dank Marco Schwab und Guido Knopp (er hatte den Film über „Himmlers Wahn“ realisiert) wieder so schnell auf die Beine gekommen war. Ich bin froh, ihnen jetzt doch noch ein Denkmal gesetzt haben zu können, denn meine neue Mission lautet, mit meiner Kolumne „punktuell zentral in die Schweizer Wahrnehmung zu stechen“. Machen Sie sich also gefasst auf viel „Zischtigjass“ und „Samschtigclub“!
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„Hitlers Ordensburgen“. Bayerisches Fernsehen, 3. Mai
„Himmlers Wahn“. ZDF, 19. November 2002
„Freestyle“/„Freestyle Special”. STAR TV, dienstagabends
Ab und zu überkommt mich das Verlangen, mich weiterzubilden. Doch ich getraue mich nicht. Ich habe Angst. Angst vor Bettina Boller. Sie moderiert die „Sternstunden“ im Schweizer Fernsehen, und dabei stiert sie immer so komisch in die Kamera und macht einschüchternde mahlende Bewegungen mit ihrem gigantischen Kiefer ... das kann doch nur eines bedeuten: SIE WILL MICH FRESSEN! Meiner Lebtag werde ich es nicht mehr wagen, am Sonntagmorgen die Kiste einzuschalten!
Auch das restliche Kulturprogramm von SF DRS wird leider mehrheitlich von gruseligen Gestalten bestritten. Ich sage nur „Literaturclub“. Diese selbstgefälligen und besserwisserischen Mumien (eine meiner Lieblingsmetaphern, sie hat ihre Wirkung noch selten verfehlt), die dort stundenlang vor sich hin schwafeln dürfen, sind einfach nicht zu ertragen. Sie sind eine Qual. Sie müssen weg. Und vielleicht können Sie sich meine unbändige Freude vorstellen, als mir meine Mutter kürzlich am Telefon mitteilte: „Rate mal, was ich gerade gelesen habe? Andreas Isenschmid hört Ende Jahr als Kritiker beim Literaturclub auf! Das ist doch der, den du und deine Kumpels nicht mögen? Hasta la victoria siempre!”
Andreas Isenschmid. Die „sprechende Mozartkugel“ (FACTS). Er macht die Fliege. Verzupft sich. Zischt ab. Dass ich das noch erleben darf! Doch schon zieht am Horizont neue Gefahr auf: Redaktionsleiter Ueli Heiniger wird in Sachen Isenschmid-Nachfolge „aufgeregten Forderungen nach jung und frech“ gegenüber laut eigenen Worten „immer radikaler“. Das verspricht alles andere als Gutes. Es muss etwas getan werden, bevor am Ende gar noch Isenschmids ältere Schwester Euphrasia im Literaturclub Einsitz nimmt. Es muss ein Kritiker respektive eine Kritikerin gefunden werden, die sich auch sogenannter „trivialer“ Literatur gegenüber nicht verschliesst und endlich mal mit diesem E(rnsthaft = gut)/U(nterhaltend = schlecht)-Dünkel Schluss macht. Jemand, der die Literatur nicht nur für die eigene schamlose Selbstinszenierung missbraucht. Jemand ohne Peter-von-Matt-Tattoo am Steissbein. Ich rede an dieser Stelle natürlich von ...
Nein, den Namen meines Favoriten werde ich erst in einer der nächsten Kolumnen bekannt geben. Bitte senden Sie doch jenen des Ihren an cavelty@nichtleser.com, und dann vergleichen wir, wer den bestechenderen hat!
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Sternstunden Religion, Philosophie, Kunst. SF 1, Sonntag ab 10.00 Uhr
Literaturclub. SF 1. Nächstes Mal am 15. Juni, 22.20 Uhr
Am letzten Wochenende hat Papst Johannes Paul II. die Schweizer Jugend besucht, und SF DRS war live dabei! Bei seinem Auftritt am ersten nationalen katholischen Jugendtreffen in der Bern Arena trug der Heilige Vater eine weisse Soutane von Massimiliano Gammarelli, eine weisse Mozzetta von Euroclero und einen weissen Pileolus von Bomb Boogie. Dazu kamen weisse Seidenstrümpfe von WHOA!, eine Armbanduhr des polnischen Herstellers Zegar Zawsze und schlichte rotbraune Schuhe von Guru. Sehr schön machte sich der anulus piscatoris, in dessen Ringplatte der Name des Papstes, ein Fisch sowie der auf einem Kahn stehende und ein Fischernetz (natürlich von Gaggia) einziehende Petrus eingraviert waren. Das an einer schicken Kette von Casa Introvigne angemachte Goldpectorale (Altobello) vervollständigte das Outfit, welches die natürliche und charismatische Ausstrahlung des 84-jährigen Pontifex perfekt unterstrich, und tatsächlich konnte er darin vor 13'000 Jugendlichen und Junggebliebenen (darunter auch Bundespräsident Deiss und seine tätowierte Frau) einen absoluten Triumph feiern!
Der Sonntag zeigte: die Berner Allmend ist eine Messe wert! JP II. hatte sich für eine goldfarbene Kasel aus knitterarmem Trevira/Baumwolle-Gemisch mit prachtvollem Dekorstab und Innenstola aus dem Hause Barbiconi entschieden. Eine gute Wahl auch das Pallium von Marzotto Merin aus ungefärbter Lammwolle, welches das Oberhaupt der katholischen Kirche ringförmig-locker um die Schulter trug (kleiner Tipp: die darauf gestickten schwarzen Seidenkreuze erhalten ihre Farbe am besten, wenn sie wöchentlich mit dem Drüsensekret der westindischen Trompetenschnecke aufgefrischt werden). Im Gepäck hatte der Papst lauter Klassiker (wie hätte es auch anders sein können): Glaubensbekenntnis, Vaterunser, Verkündigung des Evangeliums, Angelus-Gebet und und und, so dass wirklich alle auf ihre Rechnung kamen. Das schöne Wetter sorgte dann noch zusätzlich für einen tollen Effekt. Eine kleine kritische Frage sei zum Schluss jedoch gestattet: wo blieb die Ferula von Lello Scorzelli (Napoli)?
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Der Papst in der Schweiz. SF 1, 5./6. Mai.
„Wenn in der Hölle kein Platz ist, kommen die Toten auf die Erde“ - mit diesen Worten wird der Inhalt des jüngst im Kino angelaufenen Zombiefilms „Dawn of the Dead“ umrissen. Das können Sie auch zuhause haben, wenn Sie nämlich am Freitagabend SF 1 einschalten. Um Punkt acht Uhr nimmt das Grauen zuverlässig seinen Lauf, denn dann wird (zum schätzungsweise fünfzigsten Mal) eine Folge von „Fascht e Familie“ mit dem im Alter von nur 34 Jahren auf tragische Weise verstorbenen Martin Schenkel wiederholt.
Nur damit das klar ist: ich bin zu hundert Prozent auf Martin Schenkels Seite! Schon zu Lebzeiten kann es ihm doch nicht wohl gewesen sein in seiner Rolle als „Flip“, der immer irgendwelche doofen T-Shirts mit haarsträubenden Aufschriften (wie zum Beispiel „Auch Mitesser haben Pickel“ oder „Lieber T-Shirts als A-Bomben“) tragen und am Laufmeter peinliche Sprüche („Ich glaub, ich han Hazüllilatione!“) ablassen musste. Doch um wie viel schlimmer muss es JETZT für ihn sein! Der Preis, den er zahlen musste, um berühmt zu werden, war hoch: SEINE SEELE hat es ihn gekostet! Und diese gibt das Schweizer Fernsehen nimmer her. NIE, NIE WIEDER! Für alle Ewigkeit hockt sie zitternd und um Erlösung flehend in einem Marmeladeglas auf dem Pult des SF-DRS-Unterhaltungschefs. Und bis zum jüngsten Tag wird Martin Schenkel „Ich glaub, ich han Hazüllilatione!“ sagen und den „Hand-am-Grind-Tscha-tscha-tscha“ tanzen müssen. Gibt es eine grauenhaftere Vorstellung, als auf ewig wiederholt zu werden? Wiederholt? Wiederholt? Und wiederholt?
Das sind so die Gedanken, die mir durch den Kopf gehen, wenn ich mir „Fascht e Familie“ anschaue. Eigentlich hochphilosophisch, das Ganze. Es soll ja Indianer oder Aborigines oder etwas in dieser Richtung geben, die sich weigern, sich fotografieren zu lassen und schreiend das Weite suchen, wenn sich ihnen ein Kamerateam von SF DRS nähert - weil sie eben Angst haben, die Seele könnte ihnen gestohlen werden. Ich glaube, sie machen das goldrichtig. Mein eindringlicher Schlussappell: Lasst die Toten ruhen!
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„Fascht e Familie“. SF 1, jeden Freitag, 20.00 Uhr
Ich reibe mir die Augen und sehe plötzlich: Man kann übers Vögeln reden mittlerweile. Das finde ich nicht blöd (Hüsteln). Man kann sich ja ruhig amüsieren - über die Konstruktion mehr als über den Tonfall (verhaltenes Kichern). Ist ja alles Parodie, durchgehalten bis zuletzt. Ein ausgeräumtes Leben, tote Insekten, steife Leinensakkos. Hochästhetisierter Alltagsmüll, der Schutt früherer Zeiten, metaphysischer Ballast. Die Liebe ist tot, meldet sich ab und zu noch auf dem Anrufbeantworter. Die körperlosen Lustschreie in Dorotheas Schädel. Individuelle Fasszelle, Grab, Restexistenz, zu Ende dümpeln. Hektische Flecken, gelblich verhornt. Ein Kristallisationskern bricht der Figur das Rückgrat. Dorotheas Einheit zerfällt. Ein Leben, das nicht mehr stattfindet. Nun bin ich Klagemauer geworden. Armdicke Wurzeln zwischen hochgestapelten Katzenköpfen. Ein Häufchen schnarchendes Männerelend. Ein klirrender Haufen Testosteron geht stilistisch daneben. Wir sind nicht besser als diese Kriemhilden (irritiertes Räuspern). Flutwellen von Kontext. Waschkörbeweise Geheimnislosigkeit. Die Rotzigkeit selber wird behäbig, das finde ich schade für die Rotzigkeit. Die Konzentration lässt nach. Der zwingende Schreibgrund leuchtet mir nicht ein. Ernüchterung packt mich. Irgendwann darf der Text alles (betroffenes Schweigen). Klagenfurt, du hast uns dieses Jahr wieder einmal nichts erspart!
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28. Tage der deutschsprachigen Literatur (Ingeborg-Bachmann-Preis 2004). 3sat, 24. - 27. Juni
Mega grossi gfühl
Natalie Brechbühl, ich han mega grossi gfühl für dich! I weiss au das du das
jetzte nit lisisch aber isch egal! - Ig wünsche aune es schöns wuchenänd. Au
dene wo mi nit chöi schmöcke! - IG HA DER LÄNGST. BUX.
Diese Sätze stammen aus meiner Lieblings-Literatursendung „SMS-Glückshase“,
in welcher der SMS-Glückshase auf unnachahmliche Weise Texte von Zuschauern
vorliest. Im Vergleich zum obigen Klagenfurt-Geschwurbel kann ich nur sagen:
herzerfrischend! Seit kurzem ist der Glückshase (mein Traumnachfolger von
Andreas Isenschmid für den „Literaturclub“ - so, jetzt ist es raus) jedoch
vom Bildschirm verschwunden. Wurde ihm auf bestialische Weise der Garaus
gemacht? Es würde mich nicht wundern. Im Literaturgeschäft überleben nur die
Grausamsten.
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SMS Glückshase. Bislang regelmässig auf STAR TV
Ich hatte mir eigentlich fest vorgenommen, kein einziges Wort über die Fussball-EM zu schreiben, aber folgendes Angebot erschien mir zu surreal, um abgeschlagen zu werden: mir im Hotel „Mövenpick Airport“ zusammen mit den Musikern von den „Scorpions“ die Halbfinal-Partie Griechenland gegen Tschechien anzuschauen.
Vor Matchbeginn habe ich mich mit Scorpions-Sänger Klaus Meine unterhalten.
Herr Meine, das hier ist ein Interview für eine Fernsehkolumne, darum taucht in den Fragen relativ oft der Begriff „Fernseher“ auf.
Ja, stark!
Sie als Rockstar haben bestimmt schon Dutzende von Fernsehern in Hotelzimmern zertrümmert?
Ich könnte einen Fernseher zertrümmern, wenn ich es wollte. Aber dann müsste ich es wollen. Ich würd’s nicht machen, um den Klischees zu entsprechen.
Aber haben Sie wenigstens mal in Gedanken einen Fernseher zertrümmert, oder mit der Möglichkeit gespielt, einen Fernseher zu zertrümmern, und/oder einen gedanklich zertrümmerten Fernseher in Umlauf zu setzen?
Nee, da schreib’ ich lieber ’nen Song.
Ist Ihnen denn wenigstens schon mal ein Fernseher versehentlich heruntergefallen?
Also, ich erzähl’ Ihnen was: Unser Drummer Hermann wollte Anfang der 90er im „Four Seasons“ in Dallas einen Fernseher aus dem Fenster schmeissen, aber er ist an der Scheibe abgeprallt. Ein Typ von der Plattenfirma hat ihn dann ermutigt, es noch einmal zu versuchen, und beim zweiten Versuch hat’s geklappt!
Soweit Klaus Meine im kleinen Fernsehkolumnen-Interview. Den Match haben dann ja die Griechen gewonnen, sehr zur Freude der Scorpions: „Jetzt bauen die dem Otto ein Denkmal gleich neben der Akropolis!“
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EM-Halbfinal Griechenland – Tschechien. ZDF (wegen den Scorpions), 1. Juli
„Schlau & Meier“ hiess das Sommerquiz von SF DRS, das während der letzten sieben Wochen den Sendeplatz von „Telesguard“ einnehmen durfte. Ein Team aus zwei Kandidaten musste auf einer riesigen Schweizer Karte den Fluchtweg eines fiktiven Mister X nachvollziehen. Dabei hätte man meinen können, es gehe um Leben oder Tod: „Du bisch am falsche Seeufer, Schatz!“ - „Gemeinde Schänis, Schatz!“ - „Walesee wiiter ufe, Schatz!“ - „Was sölli iitippe, Schatz, ‚Eggstock’?“, wurde etwa ein Kandidat von seiner Freundin wie im Fieberrausch angekräht. Dieser schweizerische Geografie-Fanatismus hat mich schon immer zutiefst erschaudern lassen. Es ist nur zu hoffen, dass die „Weltwoche“ nie eine Wanderkolumne oder etwas Ähnliches einführt (allerdings habe ich diesbezüglich etwas Beunruhigendes munkeln gehört).
Was mich punkto „Schlau & Meier“ am meisten beschäftigt hat, ist der Name der Sendung. Was sind das für Leute, die sich so etwas ausstudieren (und dann im Schriftzug auch noch das „ch“ in „Schlau“ rot hervorheben, wobei „ch“ natürlich für „confoederatio helvetica“ stehen soll)? Geistesmenschen von erschreckender Erhabenheit müssen das sein, die von morgens bis abends in ihren Büros im Fernsehstudio Leutschenbach rastlos auf- und abmarschieren, fieberhaft nach Namen für neue Sendungen suchend, permanent zwischen Genie und Wahnsinn pendelnd ... Einer von ihnen mag sich vielleicht überlegt haben:
„Die neue Sendung wird moderiert von Röbi Koller. Zusammen mit zwei Talkgästen steigt er auf einen Berg. Im Grunde genommen habe ich also einerseits den Moderator Koller, andererseits die topografische Erhebung, die Berg genannt wird. Wenn ich jetzt ‚Moderator’ und ‚topografische Erhebung’ weglasse, habe ich ‚Koller’ und ‚Berg’. Und ‚Koller’ und ‚Berg’, das ergibt ‚KollerBerg’! Heureka! Das muss ich gleich Frau Deltenre sagen!“
In diesem Zusammenhang besonders eigenwillig finde ich die Namensschöpfung „Talk mit Strauch“ (diese Sendung ist leider nur auf Tele Südostschweiz zu sehen). Über die Vorstellung eines talkenden Strauches kann ich immer herzlich lachen. „Himmelreich Schweiz“ (mit Nicole Himmelreich) und „Eiger, Mönch & Kunz“ (mit Susanne Kunz) sind natürlich auch nicht ohne, aber wie wäre es mit den Formaten „Brenn mit Dornbusch“, „Wo gehobelt wird, da fallen Späni“, „Lust & MolCH“ oder „Zipfel & CHappe“? - Steckt sicher schon alles in der Pipeline von SF DRS, was rede ich also ...
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„Schlau & Meier“. SF 1, 5. Juli - 20. August
«Frau, ich verstehe dich nicht.» Mit diesen Worten möchte ich meine heutige TV-Kolumne beginnen. Es sind die gleichen Worte, die ich fassungslos vor mich hin murmelte, nachdem ich mir die Sendungen «Beauty Queen», «Alles ist möglich», «The Swan - Endlich schön!» und «Sex and the City» am Stück angesehen hatte. In den vergangenen Stunden war ich Zeuge geworden, wie sich Frauen von Schönheitschirurgen (echten in «Alles ist möglich» und «The Swan», fiktiven in «Beauty Queen») Nasen, Busen und Körperteile, die mir bis anhin gänzlich unbekannt gewesen waren, verkleinern, vergrössern oder absaugen lassen hatten. Sätze waren gefallen wie «Ich will die Lidfalten von Angelina Jolie» oder «Ich möchte ein absolut symmetrisches Lächeln». Als sich eine Frau (in „Sex and the City“) von einer Freundin Schuhe für 485 Dollar zur Hochzeit (die im übrigen eine reine Erfindung war) wünschte, hielt es mich definitiv nicht mehr in meinem Fernsehsessel. «Warum gelüstet es dich bloss nach so teuren Schuhen?», brach es aus mir heraus. «Willst du damit uns Männern gefallen? Ach! Es gibt doch ganz andere Mittel und Wege, mit denen du uns Freude machen kannst!»
«Sex and the City» läuft bei uns ja schon seit drei Jahren, trotzdem habe ich mir nie eine Folge angeschaut. Ich will einfach nicht so unsympathische Wörter hören, wie sie in dieser Serie offenbar am Laufmeter vorkommen. Den Auftakt zur letzten Staffel habe ich mir nun dennoch angesehen. Wie vermutet wimmelte es von Unappetitlichkeiten. Ein Thema war das «Teebeuteln», was von einer gewissen Samantha mit «die Eier von einem Kerl im Mund haben» definiert wurde.
An dieser Stelle wurde mir bewusst, wie dankbar ich dafür bin, dass ich eine Mutter habe, die nie solche Wörter verwendet hat. Es sollte nur noch Frauen wie meine Mutter im Fernsehen geben. Ihr Lächeln mag vielleicht nicht absolut symmetrisch sein, wenn sie die schweren Einkaufstaschen aus dem Coop nach Hause schleppt, und wenn sie am Herd steht oder meine Kleider wäscht, wölben sich ihre Lider möglicherweise nicht genau wie jene von Angelina Jolie. Aber was zählt denn letztlich? Dass jemand ein gutes Herz hat. Und kein Schönheitschirurg und keine TV-Sendung dieser Welt kann einem ein solches, äh, geben.
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«Beauty Queen». RTL, dienstags 20.15 Uhr
«Alles ist möglich». RTL, dienstags 21.15 Uhr
«The Swan - Endlich schön!» Pro Sieben, ab dem 26. Oktober dienstags 20.15 Uhr
«Sex and the City» (letzte Staffel). Pro Sieben, dienstags 21.15 Uhr
Für den letzten Sonntagabend war die «Uri Geller Show» angekündigt, da wollte ich mich natürlich nicht lumpen lassen und setzte mich mit einem Teelöffel vor die Kiste. Um 21.03.27 Uhr gab Günther Jauch das Startzeichen für das grosse Live-Experiment, in dem der unverwüstliche israelische Bühnenzauberer bei den Zuschauern zuhause mittels seiner mentalen Kräfte wieder einmal dieses und jenes verbiegen wollte. Hier das Protokoll, was sich im Folgenden abspielte:
21.03.58: Mein Löffel rührt sich nicht / 21.04.19: Der Löffel macht keinen Wank / 21.04.43: Der Löffel denkt nicht daran, irgend etwas zu machen / 21.05.54: Der Löffel bewegt sich leicht ... ah, nein, doch nicht / 21:06:30: Die Hose von Günther Jauch beult sich vorne aus. Entsetzt stelle ich auf einen anderen Kanal um, bereue meine Entscheidung aber schlagartig, als ich in das Gesicht von «Tele Züri»-VJ Andy Müller blicke / 21.06.31: Auch für meinen Löffel ist dieser Anblick zu viel. Er bekreuzigt sich und stürzt sich zum Stubenfenster hinaus / 21.06.35: Der Löffel schlägt vier Stockwerke tiefer auf dem Asphalt auf. FINIS EXPERIMENTI.
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Die Uri Geller Show. RTL, 14. November
Letzte Woche konnte ich leider überhaupt nicht fernsehen, denn ich war die ganze Zeit mit einer Unterwalliser Heavy-Metal-Band im Nightliner quer durch Deutschland unterwegs, und im Bus konnte man nur DVDs schauen, deshalb erzähle ich Ihnen kurz, was für unglaubliche Dinge ich vor zwei Wochen auf einer Filmpremiere in Zürich erlebt habe ...
Achthundert Leute waren da, darunter jede Menge SF-DRS-Prominenz, und ich war so aufgeregt, die mir bislang einzig vom Bildschirm her bekannten Stars einmal leibhaftig sehen zu können! Der Mund blieb mir vor Verwunderung weit offen stehen, als ich in dem riesigen Mann vor mir niemand anderen als den sagenumwobenen Showmaster Sven Epiney erkannte (ich hatte ihn immer für einen Zwerg gehalten, den Prototyp eines dwarfs, aber nein, in Wirklichkeit ist er ein Gigant!) ...
Ich war aus dem Staunen noch nicht heraus, da fand ich mich plötzlich neben Charles Clerc auf einer Couch sitzend wieder, und jetzt halten Sie sich fest: Zusammen mit der ehemaligen Tagesschausprecher-Legende durfte ich für ein 5x7-Millimeter-Foto für die «Schweizer Illustrierte» posieren! Jetzt konnte es keinen Zweifel mehr geben: Ich war berühmt! Oh mein Gott!
Ja, und dieses Gefühl wurde im Laufe des Abends immer ausgeprägter, denn in regelmässigen Abständen wurden mir von Fernsehschaffenden Sätze zugeraunt wie «Ich bin im Fall ein totaler Fan Ihrer Kolumne! A propos: Möchten Sie nicht einmal etwas über die Sendung ‹Blablabla› schreiben?» - «Hast du das Tele-Züri-Buch von Hugo Bigi schon bekommen? Ich schick dir sonst morgen ein Exemplar ...» - «Ich lese Ihre Kolumne jede Woche! Am nächsten Mittwoch zeigt SF DRS übrigens meinen Film ‹Bladibla›, der würde vom Humor her noch zu Ihnen passen!»
Ich muss zugeben, dass mir das gut gefiel (extrem gut sogar, ich hatte die ganze Zeit über - entschuldigen Sie mein Finnisch - einen gewaltigen Pulmankijärvi), so nett war überhaupt noch nie jemand zu mir gewesen! Gut, das fiebrige Flackern in den Augen der TV-Leute irritierte mich schon ein bisschen, und wie sie sich andauernd gehetzt nach allen Seiten umblickten ... Und dann war da auch noch dieser Geruch, den sie allesamt ausdünsteten ... Schwach nur, aber dennoch wahrnehmbar, schweissig-schweflig-modrig ... Es war der Geruch der masslosen Selbstherrlichkeit, des Irrsinns, der Verdammnis, und plötzlich fiel es mir wie Schuppen von den Augen: HIER WAREN ALLE VOM TEUFEL BESESSEN!
(Fortsetzung folgt)
«Hier sind alle vom Teufel besessen!», mit dieser meiner Erkenntnis endete die letzte Kolumne. Wenn ich mein Seelenheil nicht aufs Spiel setzen wollte, musste ich auf der Stelle raus aus diesem mit TV-Prominenz vollgestopften Partyclub. So trat ich die Flucht nach vorne an, stiess aber schon nach wenigen Metern auf ein unüberwindbares Hindernis: Adrian Marthaler, Leiter der Abteilung «Kultur und Unterhaltung» von SF DRS, stand mir im Weg – derselbe Adrian Marthaler, über den ich in einer Kolumne irgendwann einmal etwas Giftiges geschrieben hatte (wie ich das jetzt bereute! Oh, wie ich das jetzt bereute!) ... In einer Hand hielt er einen Snack, den er sich vom Buffet geholt hatte, und, bei Gott, das Ding sah aus wie der Arm eines neugeborenen Säuglings!
Am ganzen Körper zitternd machte ich Rechtsumkehrt, dabei rempelte ich fast die ehemalige «Puls»-Moderatorin Daniela Biedermann an (war sie das wirklich? Sie hatte doch eben erst einen höchst dramatischen Abgang vom Bildschirm hingelegt ... Warum höselete sie nun schon wieder auf Fernsehfeten herum?) ...
Von links strahlten unvermittelt zwei grosse weisse Planeten zu mir herüber: Die weit aufgerissenen Augen von Patrick Rohr. Ich musste ein paar Mal leer schlucken und kämpfte mich dann tapfer weiter durchs Gewühl, realisierte aber zu spät, dass ich mich direkt in eine Sackgasse manövrierte ...
Diese hatte die Form des vollkommen regungslos vor einer Wand stehenden Dani Beck, Moderator von «Weekend Music» auf SF 2, eine Sendung, die ich mir stets gern anschaue, weil mich Becks kerngesunde Psyche, durch die er sich von der Mehrzahl seiner Kollegen wohltuend unterscheidet, immer wieder erfreut ... Ja, und auch jetzt fiel er mir durch sein Verhalten positiv auf ... Ein grosser Stoiker, wie schon sein Vater Ueli ... Doch, solche Leute können einem viel geben, viel Halt und so, gerade jetzt, wo die Tage kürzer und dunkler werden ...
Auf alle Fälle, um langsam zum Schluss meiner Schilderung der Filmpremierenfeier zu kommen, hatte der Anblick von Dani Beck eine ungemein entspannende Wirkung auf mich, vergleichbar vielleicht mit jener eines zwölfstündigen Lehmbades, und irgendwie fand ich dann auch den Weg nach draussen und nach hause in mein Bett, wo ich, dankbar dafür, dass mein verrücktes Abenteuer ein so glückliches Ende gefunden hatte, stante pede einschlummerte.
HAPPY END
Am letzten Donnerstagabend flimmerten höchst beunruhigende Dinge über den Fernsehbildschirm: Der erste Teil des TV-Movies «Das Blut der Templer» einerseits, der Dokumentarfilm «Die Blochers» andererseits, und in beiden fielen am Laufmeter Sätze wie «Sie wollen vollkommene Macht und Unsterblichkeit» – «Sie befinden sich unaufhaltsam auf dem Weg der Macht» – «Das Ausland hat sie märchenhaft reich ge-Macht» ... Macht, Macht und noch einmal Macht, ich wusste gar nicht mehr, wo mir der Kopf stand ... Ab einem gewissen Punkt fing ich auch an, die einzelnen Protagonisten miteinander zu verwechseln, also zum Beispiel Silvia Blocher (geborene Kaiser übrigens, man beachte die daraus entstehende Namenskombination «Blocher-Kaiser» oder «Kaiser-Blocher»), Bundesratsgattin, mit Lucrezia de Saintclair, Hohepriesterin der Prieurs de Sion (die Todfeinde der Templer), und ich könnte jetzt beim besten Willen nicht mehr sagen, welche der beiden Damen die Äusserung «Haben Sie das Gefühl, wir missbrauchen die Macht?» tätigte ...
In beiden Filmen kamen jedenfalls Taufszenen vor, eine spielte in der Kathedrale von Avignon ... Man wurde Zeuge, wie ein kleiner Junge getauft wurde, in dem sich zwei Blutlinien wiedervereinigten, nämlich jene der Templer, welche direkt auf Jesus Christus und Maria Magdalena zurückgeht, mit jener der Prieurs de Sion, welche eigenartigerweise auch direkt auf Jesus Christus und Maria Magdalena zurückgeht ... oder so ... ganz genau habe ich es nicht verstanden, auf jeden Fall kam es plötzlich zu einem dramatischen Schwertkampf zwischen Gut und Bös, und danach sagte Christoph Blocher: «Miin chliine Martullo, Matteo Martullo, en ganz en Brave isch er gsii bi de Taufi!», und dann sah man kurz die Mutter des kleinen Matteo, Blochers Tochter Magdalena, und ihren Ehemann Roberto, sie standen im Garten der Blocherschen Villa in Herrliberg, wo gerade die Tauffeier für Matteo stattfand, und unvermittelt durchfuhr es mich wie ein Blitz: Was, wenn auch hier Blutlinien zusammenliefen, welche eine die Weltordnung aus den Fugen hebende Mischung ergaben? Was, wenn aus dem kleinen Matteo DER GROSSE FÜRCHTERLICHE BLOCHULLO werden würde, von dem es Jahrtausende alte Prophezeiungen gibt, dass er eines Tages das ganze Universum beherrschen wird?
Seit dem letzten Donnerstagabend ist nichts mehr so, wie es vorher schien.
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Das Blut der Templer. Pro Sieben, 9./10. Dezember
Die Blochers. SF 1, 9. Dezember
1. Sabine Dahinden («Schweiz aktuell»)
Mit Frau Dahinden führe ich gerne mal drei Wochen lang auf einem Hundeschlitten durchs tiefverschneite Altdorf und unterhielte mich dabei über Gott und die Welt
2. Bettina Walch
Ohne Frau Walch wäre ich nicht der, der ich heute bin. Ich fordere ihre sofortige Rückkehr an den Fernsehbildschirm! Ist diese erfolgt, veranstaltete ich mit ihr gerne auf einer Pferderanch in Arizona eine riesige «Spaghettata» mit achtzehn verschiedenen Saucen
3. Sandra Studer
Mit Frau Studer badete ich gerne mal im Indischen Ozean mit Delphinen und briete diese danach zu den Klängen einer Schalmei am offenen Lagerfeuer
4. Regula Späni (Sportsendungen)
Mit Frau Späni flöge ich gerne im Heissluftballon an die Synthesizer-Europameisterschaften nach Mooswald (Kärnten) und lernte danach Franz Klammer persönlich kennen
5. Isabella Wieland («Cuntrasts»)
Mit ihr lauschte ich gerne an den Klippen von Moher einer lokalen Beach-Boys-Coverband
6. Monika Schärer («einfachluxuriös»)
Mit ihr studierte ich gerne ausführlich die Vogelwelt des südkaspischen Tieflandes
7. Monika Fasnacht («Samschtigjass»)
Ich kann hier beim besten Willen nicht auflisten, was ich gerne alles mit ihr täte
8. Madeleine Hirsiger
Mit ihr sässe ich gerne mal während der Solothurner Filmtage im «Kreuz» und diskutierte stundendlang über den neuen Film von Clemens Klopfenstein ... und danach ... wer weiss?
So, und hier habe ich noch ein bisschen Platz für Ihre eigenen romantischen Notizen gelassen:
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